Im Zuge der Vergesellschaftung von Domänverket im Jahr 1992 wurde auch über die Zukunft der Kanalgesellschaft verhandelt. Der Reichstag sah es als eine Angelegenheit des Staates an, dafür Sorge zu tragen, den Göta Kanal zukünftig so instand zu halten und zu betreiben, dass sein Wert als kulturhistorisches Bauwerk und Touristenmagnet erhalten bleibt.
Der Staat soll auch in Zukunft Eigentümer der Gesellschaft bleiben, so dass die Kanalgesellschaft und der Kanal mit den gesellschaftseigenen Wäldern weiterhin eine feste Einheit darstellen. Die Finanzierung der Instandsetzung des Kanals soll durch den Staat sichergestellt werden.
Tätigkeit
Die Gesellschaft AB Göta kanalbolag betreibt Kanalgeschäfte und Eigentumsverwaltung. In direktem Zusammenhang mit den Kanaltätigkeiten stehen u.a. das Auflegen von Schiffen und Werftarbeiten, externe Arbeiten, Wartung von Brücken, Vermarktung und Museumstätigkeit. Zur Eigentumsverwaltung gehört die Verwaltung von Besitztümern wie Wald, Grundstücken und Gebäuden, die sowohl historisch als auch praktisch mit dem Kanal verknüpft sind.
Die Kanalgesellschaft betreibt darüber hinaus eine umfassende Wartungs- und Sanierungstätigkeit. Die Entwicklungsarbeit geschieht in enger Zusammenarbeit mit Kommunen, Landtag, Regionen, Provinzialregierung und der lokalen Wirtschaft entlang des Kanals.
Geschäftsidee
Ziel der AB Göta kanalbolag ist es zum einen, in qualitativ anspruchsvoller Weise und mit Rücksicht auf Umwelt und Natur den Göta Kanal als Schwedens grösstes kulturhistorisches Bauwerk zu erhalten und weiter zu entwickeln, und zum anderen, die Immobilien, Grundstücke und Wälder der Kanalgesellschaft sorgfältig zu pflegen.
Der Göta Kanal soll auch in Zukunft Schwedens wichtigste touristische Wasserstraße sein, und ein Erlebnisgebiet und Touristenmagnet sein.